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ZERAMEX®
P6 ZERABASE

Die Basis für individualisierte,
vollkeramische Versorgungen.

Metallfrei &
korrosionsfest

Keramik wird in dentalen Anwendungen immer verbreiteter. In der Prothetik und für Aufbauten schon lange Standard, ist heute mit ZERAMEX® eine komplett metallfreie Implantatversorgung mit überzeugenden Eigenschaften möglich. So ist ZERAMEX® P6 das erste zweiteilig und reversibel verschraubbare Keramikimplantat, welches mit der Karbon­Keramiktechnologie eine Leistungsfähigkeit erreicht, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.

  • Stark.

  • Stärke, auf die Sie sich verlassen können

    Die neue Generation der ZERAMEX® Keramikimplantate zeichnet sich durch eine sehr hohe Materialstärke aus. Implantat und Abutment werden aus hochverdichteten Zirkondioxid-Rohlingen hergestellt und erfüllen die hohen Anforderungen an Festigkeit, biomechanischer Stabilität und Passgenauigkeit. ZERAMEX® Keramikimplantate sind zudem korrosionsresistent und leiten weder Strom noch Wärme.

  • A) Eine starke, metallfreie Verbindung

    In Kombination mit der karbonfaserverstärkten VICARBO-Schraube entsteht eine hochfeste und formschlüssige, doch spannungsfreie, verschraubte Keramik-Keramikverbindung. Das Design der Verbindung wurde mit dem Ziel entwickelt, die bakterielle Besiedlung oder Einlagerung zu minimieren. 

  • B) Hochleistungs-Karbontechnologie VICARBO

    Eine hohe Verbindungsstärke wird durch die neue Karbon-Keramiktechnologie erzielt. Kernstück ist die VICARBO®-Schraube aus karbonfaserverstärktem High-Tech-Kunststoff. Dieser  zeichnet sich durch enorme isoelastische Eigenschaften aus und weist klare Stärken auf: metallfrei, biokompatibel nach ISO10993 für Langzeitimplantate. Elastizitätsmodul: >160 GPa., Zugfestigkeit: 2.000 MPa.15 (Vergleich Titan Grad 5: Elastizitätsmodul: 114 GPa., Zugfestigkeit: 1.100 MPa.16)

     

     

     

    Die durchgehenden, zur Form angepasst verlaufenden Karbonfasern nehmen die Zugkräft dauerhaft auf und verleihen der VICARBO-Schraube ihre hohe Zugfestigkeit.

     

    Relative Tensile Strength of VICARBO rod and Alternative Implantable Materials1

    1)  Alle Werte gemäss Herstellerangaben

  • Ästhetisch.

  • Weisser als Titan

    Die 100 Prozent metallfreien Keramikimplantate kommen dem natürlichen  Vorbild Zahnwurzel in Ästhetik und Funktion sehr nah. Sie haben eine hohe  biologische Verträglichkeit, sind komplett frei von metallischer Korrosion und leiten weder Strom noch Wärme. Titan kann Titanionen freisetzen, die sich im umliegenden Weichgewebe einlagern und Entzündungen auslösen können.5 Zudem kann die Korrosionsbeständigkeit von Titan in Kombination mit Bakterien auf der Oberfläche vermindert werden.14 Die Verwendung von metallfreien Keramikimplantaten schliesst diese Effekte aus. 

  • A) Natürliche Ästhetik

    Situation nach Rezession der Gingiva.
    Versorgung mit ZERAMEX® (links)
    Versorgung mit herkömmlichem Titanimplantat (rechts)

    • Keine grauen Ränder
    • Kein Durchschimmern des dunklen Implantatkerns
    • Keine sichtbaren Metallränder
  • B) Prothetische Flexibilität

    Dank dem zweiteiligen, reversibel verschraubbaren Design bietet das ZERAMEX® P6 Implantat grosse prothetische Flexibilität und bleibt trotzdem ein einfaches und übersichtliches System. Arbeiten Sie mit den gewohnten Abläufen und bieten Sie vollkeramische, verschraubte Restaurationen an. Mit der kommenden Integration in die CADCAM-Systeme von Exocad und 3Shape profitieren Sie auch von den Vorteilen des digitalen Workflows. 

  • C) Optimale Durchblutung des Zahnfleisches

    Die Blutzirkulation in der Gingiva um Zirkondioxid ist vergleichbar mit jener um einen natürlichen Zahn, während die Blutzirkulation in der Gingiva um Titan signifikant tiefer liegt.2 Die geringe Ablagerung von Zahnbelag vereinfacht die Hygiene für den Patienten und unterstützt ein entzündungsfreies Zahnfleisch.11

  • Metallfrei.

  • Treffen Sie die richtige Wahl

    Verschiedene Studien zeigen die sehr gute Osseointegration und positive Langzeitresultate von Keramikimplantaten. Die Studie von Oliva7 zeigt z.B. erfolgreiche 5-Jahres-Daten, Manzano8 kommt zum Schluss, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich Bone-Implant Contact (BIC) gibt zwischen Titan und Keramikimplantaten. Für das ZERAMEX® System wurde eine sehr gute Osseointegration der ZERAFILTM Oberfläche dokumentiert und eine Erfolgsrate von 96.7 bis 98.5% ausgewiesen.9 Die Arbeitsgruppe von Prof. A. Mombelli konnte nach drei Jahren keine periimplantäre Infektionen feststellen (ZERAMEX® T).10
  • A) Minimieren von Riskiofaktoren

    Langfristige Studien zeigen, dass Periimplantitis ein Risiko von Implantatbehandlungen ist.3 Periimplantitis kann zu Implantatverlust führen, wenn keine Behandlung erfolgt. Das ZERAMEX® P6 Implantat kann helfen, gewisse Risikofaktoren von Periimplantitis zu minimieren:

    Plaque12: Geringe Plaque-Affinität von Keramik11 

    Metallische Korrosion4,14: Keramik kann nicht metallisch korrodieren

  • B) Überzeugende Osseointegration

    Die Oberflächenstruktur ist durch Sandstrahlung und Ätzung so optimiert, dass Osteoblasten direkt an das Implantat heranwachsen können und eine feste Anhaftung an der Implantatoberfläche erzielt werden kann.13

     

     

     

    Schnittbild nach 8 Wochen: überzeugende Osseointegration des Implantates mit der ZERAFIL™ Oberfläche auf ATZ-Keramik. Arbeitsgruppe Prof. D. Buser, Universität Bern, Schweiz.13

  • C) Einfache Handhabung

    Das ZERAMEX® P6 basiert auf einem Design, welches eines der wissenschaftlich am meisten dokumentierten Implantatsysteme ist und sich durch eine tiefe Verlustrate auszeichnet. In der Praxis erweist sich das ZERAMEX® P6 Implantat als einfach und effizient zu verarbeitendes Keramikimplantat. Es wird mit dem vergleichbaren chirurgischen Protokoll wie das Straumann® Standard Plus Implantat gesetzt. ZERAMEX® bietet ein eigenes Instrumenten-Kit an. Ein spezielles Übertragungsteil (Pickup) zur Inserierung und ein Prothetikschlüssel sind notwendig.


    Einfache Positionierung des Abutments

    • Die 6-Kant-Indexierung sorgt für sicheren Rotationsschutz und das Abutment lässt sich sicher und einfach positionieren.
    • Das P6-Abutment aus hochfestem Zirkondioxid (ZrO2-ATZ-HIP) liegt dabei passgenau auf der Implantat-Schulter auf.

    Sicherer Halt und einfaches Handling

    • 6-Kant-Indexierung für optimale Flexibilität und sicheren Rotationsschutz

    Einfacher Zugang zum Implantat durch Arbeiten auf Weichgewebsniveau

    • Einfaches Weichgewebsmanagement, unterstützt durch das Implantatdesign
    • Einfache Abdrucknahme und Sekundärteilplatzierung dank der Verbindung auf Weichgewebeniveau
    • Effizient: Schlankes Prothetikportfolio dank Tissue Level Implantat Design
  • 100% Metallfreie Lösung für nachhaltigen Erfolg

    • 100% metallfreie Lösung: Implantat, Abutment und Schraube sind metallfrei
    • Hohe natürliche Wiederherstellung in Bezug auf Ästhetik, Verträglichkeit und Langlebigkeit
    • In Prothetik und Aufbauten ist Vollkeramik schon lange Standard

1) Cosgarea R et al., Peri-implant soft tissue colour around titanium and zirconia abutments: a prospective randomized controlled clinical study. Clinical Oral Implant Research 26, 2015 / 537–544.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24961535

2) Kajiwara N et al., Soft tissue biological response to zirconia and metal implant abutments compared with natural tooth: Microcirculation Monitoring as a Novel Bioindicator., Implant Dentistry Volume 24, Number 1 2015.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25290282

3) Derks J et al., Effectiveness of Implant Therapy Analyzed in a Swedish Population: Prevalence of Periimplantitis. J Dent Res. 2016 Jan; 95(1):43-9.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26701919

4) Wachi T et al., Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25446332

5) Addison O et al., Do 'passive' medical titanium surfaces deteriorate in service in the absence of wear? J R Soc Interface. 2012 Nov 7; 9(76):3161-4.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22832360

6) Derks J et al., Effectiveness of implant therapy analyzed in a Swedish population: early and late implant loss. J Dent Res. 2015 Mar; 94(3 Suppl):44S-51S.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26135881

7) Oliva J et al., Five-year success rate of 831 consecutively placed Zirconia dental implants in humans: a comparison of three different rough surfaces. Int J Oral Maxillofac Implants. 2010 Mar-Apr;25(2):336-44.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20369093

8) Manzano G et al., Comparison of clinical performance of zirconia implants and titanium implants in animal models: a systematic review. Int J Oral Maxillofac Implants. 2014 Mar-Apr;29(2):311-20.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24683556

9) Jank S et al., Success Rate of Two-Piece Zirconia Implants: A Retrospective Statistical Analysis. Implant Dent. 2016 Feb 1.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26840270

10) Cionca N, Two-piece zirconia implants supporting all-ceramic crowns: a prospective clinical study. Clin Oral Implants Res. 2015 Apr;26(4):413-8.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24666352

11) Scarano A et al., Bacterial adhesion on commercially pure titanium and zirconium oxide disks: an in vivo human study. J Periodontol. 2004 Feb; 75(2):292-6.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15068118

12) Canullo L et al., Distinguishing predictive profi les for patient-based risk assessment and diagnostics of plaque induced, surgically and prosthetically triggered peri-implantitis. Clin Oral Implants Res. 2015 Nov 20.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26584716

13) Chappuis V et al., Osseointegration of zirconia and titanium implants in the presence of multi nucleated giant cells. CIDRR, 2015 Sept. 17.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26377587

14) Sridhar S et al., In Vitro Investigation of the Eff ect of Oral Bacteria in the Surface Oxidation of Dental Implants. Clin Implant Dent Relat Res. 2015 Oct;17 Suppl 2:e562-75.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25622914

15) Invibio T-PB-PUR-E-0031-A (3/2013).

16) Boyer R et al., Materials Properties Handbook: Titanium Alloys, ASM International, 1994.

 

 

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